Changchun, China als Trainer und Problemlöser

Photo of the Front Gate in cloudy air condition

Als ich nach China beordert wurde, hatte ich ein Problem: Wie kann ich die 5 verkauften Tage nur überwintern, wenn ich nur 2 Tage zum Erzählen der technische Zusammenhang, mit samt technisch praktischen Vorführungen realisieren konnte. Zum Glück kam mir das Schicksal zu vor.

Danke an das Finanzamt für die Sperrung der Kreditkarte, der Taxifahrer machte ernst, aber der Geldautomat auf der anderen Strassenseite gab nix, weil V-PAY in China niemand versteht.

Dank den nächtlichen Übersetzungseinheiten weiss ich dass Google-Translator, dort nicht funktioniert. Immerhin hatte die Deutsche Bierbar unten im vorzüglichen Hotel, dass den Taxi-Fahrer und meine Spesen auslegen konnte.

Die Schulungen endeten mit einem Trauma. Der immerlachende China-Dolmetscher vertraute uns im Taxi an dass seit 2 Stunden Produktionsausfall im FAW-Volkswagen-Werk herrscht. Dieser wurde am Tor bestimmt von den Wachen abgezogen, währenddessen der Chef der Produktion mein Diagnosekoffer tragen wollte.

Im Werk herrschte Todesstille, alle Arbeiter spielten am Smartphone oder taten so als ob sie nicht schlafen. Währenddessen fand ich das Problem mit Spielerhand, obwohl ich dem Chef davor warnte seine Arbeiter in die Stromschienen reinzupacken. Er entgegnete wie beim letzten Mal: Zur Erhaltung der Produktion, ist es manchmal von Nöten, gewisse Risiken einzugehen. Ich konnte wieder nur wegsehen.

Alles in allen eine gelungene Schulung, mit Happy-Hand. Das abendliche Dinner mit Chef und Ingenieur ging für alle glimpflich aus. Der Chef verzog vor dem vermeintlichen Wetttrinken. Initiiert von dem chinesischen Anstifter, den ich später in der Toilette vorfand.

Danke vor allem meinem deutschen Kollegen, den ich später im Flughafen traf und der mich vorzüglich vor den Gefahren in China hinsichtlich Alkohol vorwarnte. Danke dem Organisator aus der Firma EISENMANN und den Organisatoren aus der Firma, deren Name ich nicht nenne.